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Aktuelles


12.03.2021





18.01.2021

Protestmarsch zur Österreichischen Botschaft in Mexiko City am 18.01.2021: GEBT UNS UNSERE FEDERKRONE ZURÜCK!!! 

Tlahtokan Mexica del Valle de Anahuak - eine Vereinigung, die viele Gruppen mit insgesamt ca. 350 Tausend Menschen in Mexiko-Stadt repräsentiert, hat dieses Jahr im Januar 2021 im Rahmen eines Marsches der Botschaft von Österreich in Mexiko einen Brief überreicht mit der Bitte: Gebt uns unsere Federkrone zurück!! 

Achtung: Wir möchten betonen, wir wollen nicht ALLE die VIELEN Objekte, die DORT im Wiener Museum VON UNS immer noch sind...wir wollen nur die heilige Feder- und Goldkrone von unserem Aztekenkaiser Montezuma!!!

 




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12.10.2020:

Eine neue Initiative zur Rückerlangung historischer Objekte gab Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador am Jahrestag der Ankunft des Seefahrers Christoph Kolumbus (12. Oktober 1492) auf dem amerikanischen Kontinent bekannt.

Seine Ehefrau Beatriz Gutiérrez Müller, Journalistin und Schriftstellerin, bereiste mehrere europäische Hauptstädte, um in seinem Namen historische Kunstobjekte einzufordern, die in europäischen Museen lagern. Diese sollen während der Feierlichkeiten Mexikos zum 500. Jahrestag der totalen Zerstörung durch die spanischen Invasoren im Jahr 2021 in Mexiko ausgestellt werden. 

Bei einem Treffen mit Österreichs Präsident Alexander van der Bellen forderte sie das wertvolle Stück für Mexiko zurück.

Außerdem forderte der Präsident die katholische Kirche in einem Brief an Papst Franziskus sowie das Land Spanien auf, sich für die Gräueltaten an den indigenen Völkern während der Invasion Mexikos im 16. Jahrhundert zu entschuldigen.

Bereits im März 2019 hatte Mexikos Präsident den König Spaniens und den Papst in Briefen darum gebeten, sich für die spanische Eroberung und Unterwerfung der indigenen Völker im 16. Jahrhundert zu entschuldigen. Es habe sich um eine Invasion gehandelt, während der willkürlich die Völker unterworfen worden seien, sagte der Praesident Andrés Manuel López Obrador in einer Videobotschaft, die in den sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde.

Er habe die Briefe an Papst Franziskus und König Felipe VI. gesendet, damit die Missstände beachtet würden und die betroffenen Völker eine Entschuldigung für die Verletzung der Menschenrechte erhielten, sagte López Obrador. 

"Es gab Massaker und Unterdrückung", heißt es in dem Video. Die spanische Eroberung sei mit Schwert und Kreuz erfolgt. "Sie haben ihre Kirchen auf die Tempel gebaut", sagte López Obrador, dabei stand er vor den Ruinen der Maya-Stätte Comalcalco (Tabasco) im Süden Mexikos.

Die Zeit für Versöhnung sei gekommen, sagte der Präsident. "Aber zuerst bitten wir um eine Entschuldigung." Er werde sich ebenfalls für Verbrechen an indigenen Völkern und anderen Minderheiten nach der Unabhängigkeit Mexikos von Spanien entschuldigen.

Er hoffe, dass 2021 ein Jahr der "historischen Aussöhnung" werde. 

Die spanische Regierung wie auch der Vatikan lehnten eine Entschuldigung bisher ab. Ebenfalls wird eine Rückgabe der Federkrone mit Verweis auf ihre „angebliche Fragilität“ weiterhin abgelehnt.

 
 
 
 
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